28
Apr
08

weisse boote

Doch die Seele schwimmt allein wie freie Boote

Im Ozean. Es erreicht sie keine Nachricht
Von hier, kein Brief. Nur die Wellen und der Gesang
Des Rasenden Windes. Kein Lichtblick, keine Sicht
Allein ein mattes Heranwehen nächtelang

Im Dämmerlicht, es schenkt uns endlich an einem Ort
Hoffnung. Hinter dunklen Gewässern, allmählich Strand,
Reift Hoffnung heran, und vielleicht dort,
Erwartet uns, längst vergessen, das Festland…

In der Wirklichkeit versinkt im Nebel das Herz
In der Vergessenheit, im Stöhnen des Wacholders, wohlbedacht
Farblos, verloren, grau, voll Schmerz,
Gleiten die weißen Boote durch die Nacht

Igar Babkou


0 Antworten zu “weisse boote”


  1. Keine Kommentare

Eine Antwort hinterlassen




Kategorien

Archive

Kalender

April 2008
M D M D F S S
« Mär   Mai »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
Die Top100 Literatur-Seiten im Netz

Blog Stats

  • 1,080 hits