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Jan
08

Karenins Lächeln

“Karenin gebar zwei Hörnchen und eine Biene. Verdutzt schaute er auf seine wunderliche Nachkommenschaft. Die Hörnchen verhielten sich ruhig, die Biene aber torkelte benommen umher; dann flog sie in die Höhe und verschwand.”

aus “Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins” von Milan Kundera


2 Antworten zu „Karenins Lächeln“


  1. 1 buchhälter
    Januar 31, 2008 um 6:50 nachmittags

    Für mich eine der rührendsten Stellen im Buch. Die Worte beschreiben Teresas Traum über ihren kranken Hund Karenin, der im ganzen Buch eine so wichtige Rolle spielt. Karenin ist mit seiner Leichtigkeit ein Gegengewicht zu ihrem sonst so wiegendem Leben. Der kurze Traum unterstreicht auch die enorme Unschuld und Zerbrechlichkeit, mit der Teresa Geschehnisse in nächtlichen Träumen verarbeitet.

  2. 2 Melinda
    März 7, 2010 um 3:07 nachmittags

    Ja auch ich empfinde diese Erkrankung Karenins als eines, wenn nicht sogar das traurigste Ereignis dieser Geschichte. Als ich das Buch las musste ich sogar weinen. Karenin ist für Teresa der Pol zu dem sie gehen kann, wenn sie es in ihrem, von Eifersucht und Albträumen geplagten Leben nicht mehr aushält.


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